Himmelsspiegel


Bergehalde Lydia - Himmelsspiegel

Bergehalde Lydia - Himmelsspiegel

Bergehalde Lydia – Himmelsspiegel – Haldenrundweg – Saarkohlenwald – Februarwetter 2011 – Fossilien

Bergehalde Lydia – Himmelsspiegel

Mein letzter Beitrag endete mit den Worten: „Heute – 31. Januar 2011 – wäre übrigens auch wieder ein guter Termin für einen Haldenbesuch, es ist zwar bitterkalt, aber die Sonne scheint recht munter und der Himmel ist strahlend blau. Aber leider habe ich dazu keine Zeit. Vielleicht klappt es ja in den nächsten Tagen, die Wetterfrösche haben uns noch ein paar sonnige Tage versprochen …
Da haben sich die Wetterfrösche leider gewaltig geirrt! Am 1. Februar, am 2. Februar, am 3. Februar, am 4. Februar und am 5. Februar herrschte dichter, undurchdringlicher Hochnebel, so dass die Sonne keine einzige Sekunde lang zu sehen war. Stattdessen alles nur trüb und grau. Gestern, am 6. Februar, fiel dann exakt um 12:13 Uhr ein Sonnenstrahl auf meinen Küchentisch. Das war der erste Sonnenstrahl in diesem Monat. Das Wunder währte aber nur wenige Sekunden, dann war die Sonne wieder hinter den Wolken verschwunden. Erst gegen halb drei nachmittags hat sich die Sonne endgültig durchgesetzt und mal wieder einen sehenswerten Sonnenuntergang hingelegt.
Heute, 7. Februar, haben wir seit etwa 10 Uhr Sonnenschein und blauen Himmel. Das schöne Wetter habe ich genutzt und nach mehr als einem Monat mal wieder die Bergehalde Lydia besucht. Etliche Leute wurden ebenfalls durch das herrliche Wetter auf die Halde gelockt. Bei der Größe der Halde fällt es aber nicht ins Gewicht, wenn im Laufe einer Stunde zwei Dutzend Menschen und ein halbes Dutzend Hunde über das Plateau spazieren. Da kann man immer noch Einsamkeit, Stille und Landschaft pur genießen. – Und natürlich fotografieren. Da der Speicher meines Fotoapparats schon bald voll war, konnte ich mich noch nach Fossilien umzusehen. In der Tat habe ich einen hervorragend erhaltenen Pflanzenabdruck gefunden (vermutlich ein Ästchen eines rund 300 Millionen Jahre alten Farns mit 10 Blattpaaren). Da der Abdruck nur 2 Zentimeter lang ist, konnte ich das wertvolle Stück mühelos nach Hause transportieren. Hier kann ich es in aller Ruhe und bei optimalen Lichtbedingungen fotografieren.

Die Aufnahme entstand an dem Himmelsspiegel, der auf dem Lageplan die Nummer 4 trägt. Der Aufnahmestandort dürfte ziemlich genau an der linken Spitze der Ziffer 4 liegen. Rechts ist deutlich der „Haldenberg“ (Nr. 2) zu erkennen, der Bergrücken im Hintergrund befindet sich bei Holz. Der winzige orangene Punkt in der Bildmitte beweist, dass außer mir tatsächlich noch andere Menschen auf der Halde waren.

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