Halde Grühlingstraße


Halde Grühlingstraße

Halde Grühlingstraße

Halde Grühlingstraße – Bergehalde Lydia – Haldenrundweg – Regionalpark Saar – Jägersfreude – Herrensohr – Literarischer Aufstieg – Elfriede Jellinek – Erosionsrinnen – Saarland – Saarbrücken – Sehenswürdigkeiten – Saarkohlenwald – Ausflugsziele – Wanderwege – Steinkohle – Kohlebergbau – Bergbau

Halde Grühlingstraße

Nein, das ist nicht die Bergehalde Lydia. Das ist auch kein Vulkan, weder ein aktiver noch ein erloschener. Das ist Lydias südliche Schwester, die Halde Grühlingstraße. Die Halde Grühlingstraße ist ebenso wie die Bergehalde Lydia ein Schuttberg aus Abfällen des Kohlebergbaus und Bestandteil des Haldenrundwegs im Regionalpark Saar.

Die Halde Grühlingstraße liegt 4 Kilometer südsüdwestlich der Bergehalde Lydia und sie bildet den südöstlichsten Zipfel des Haldenrundwegs. Sie liegt unmittelbar westlich von Jägersfreude, aber man kann sie von Jägersfreude aus nicht erreichen, da die Autobahn A 623, B 41 dazwischen liegt. Für mich bedeutet dies: Mein Startpunkt ist die Haltestelle der Buslinie 125 an der St. Marien Kirche / Schule in Herrensohr. Von dort aus geht es rechts in den Wald, bald – dem Symbol Grüner Stern folgend – rechts ab, nach gut hundert Metern unter der Autobahn durch und dann am ersten Weg links immer weiter durch den Wald. Bei strammem Laufschritt erreicht man den Haldengipfel in einer halben Stunde. Es empfiehlt sich aber, sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen, denn der Aufstieg ist sehr steil.

Die Halde Grühlingstraße hat übrigens etwas ganz Besonderes zu bieten, nämlich den Literarischen Aufstieg. In den steilen Weg sind 14 Steinschwellen eingelassen, in die ein Textausschnitt aus dem Buch „Die Kinder der Toten“ der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eingraviert ist. Man kann also den steilen Aufstieg durch die Lektüre eines winzigen Fragments der „großen“ Literatur strecken.

Heute – 11. März 2011 – war mein vierter Besuch auf der Halde Grühlingstraße. Und heute bin ich zum ersten Mal nicht direkt zum Gipfel aufgestiegen, sondern habe die Halde am Haldenfuß bzw. auf etwa einem Drittel der Haldenhöhe umrundet. Das hat sich wirklich gelohnt! Auf dieser Route sind die tiefen Erosionsrinnen besonders eindrucksvoll. Schade, dass – wie man auf dem Foto sieht – der Himmel heute dicht bedeckt und milchig war. Bei günstigerem Wetter ist der Anblick sicherlich noch viel beeindruckender. Die Halde Grühlingstraße werde ich auf jeden Fall noch öfter besuchen.

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